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SUMMARY:Gewaltmassen: Selbstorganisation\, und Eigendynamik kollektiver Gew
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DESCRIPTION:Massen sind ein sozialer Aggregatzustand eigenen Typs. In ihnen
  verhalten Menschen sich anders als in Kleingruppen\, Organisationen oder 
 Netzwerken. Dies gilt auch für gewalttätiges Handeln. So einseitig die k
 lassische Massenpsychologie „Masse und Gewalt“ zum stehenden Begriffsp
 aar assoziiert hatte\, so richtig bleibt dennoch ihre Feststellung\, dass 
 Gewalthandlungen in Massensituationen andere und ganz eigene Dynamiken ent
 falten als in sonstigen Kontexten.  \\r\\nKollektive\, die zu gewaltförmi
 ger Aktion schreiten\, werden aus Sicht des politischen Systems und der Me
 dien in aller Regel als anarchische und destruktive\, gesellschaftliche Or
 dnungsformen auflösende Kräfte dargestellt und verurteilt. Mehr noch als
  individuelle Gewalttätigkeiten fordern kollektive Gewalthandlungen das m
 oderne Selbstverständnis einer zivilisierten\, durch Alltagsroutinen pazi
 fizierten Gesellschaft von Grund auf heraus. \\r\\nMitten im exzessiven St
 rudel offensichtlich destruktiver Massengewalt lassen sich ebenso regelmä
 ßig aber auch Prozesse spontaner Ordnungsbildung beobachten. Wo Massen zu
 r Gewalt schreiten\, entstehen neue und eigene Ordnungsmuster\, die sich a
 ls situative Eigendynamiken der Kontrolle und zum Teil auch dem Bewusstsei
 n der Beteiligten entziehen – und vielleicht eben darum wirksam sind.  \
 \r\\nDie Tagung erforscht diese situativen Prozesse kollektiver Gewalt im 
 Spannungsfeld zwischen destruktivem Gewaltexzess und produktiver Selbstorg
 anisation und beleuchtet sie an Fallbeispielen aus Geschichte und Gegenwar
 t.  \\r\\nKonzeption: Axel Paul | Benjamin Schwalb | Samuel Strehle \\r\\n
                                      
                                      
                                      
                                      
                                      
                                      
                                      
                                      
                                      
                                      
                                      
                                      
           Seminar für Soziologie | Petersgraben 27Hörsaal der M
 usikwissenschaft\, ParterreEintritt frei | Anmeldung nicht erforderlich  \
 \r\\nFlyerTagungsprogrammLiteraturliste  [https://soziologie.unibas.ch/fil
 eadmin/soziologie/user_upload/redaktion/Dokumente/Literaturliste_2_Gewaltm
 assen.pdf] [PDF (70 KB)]Tagungsbericht [https://soziologie.unibas.ch/fil
 eadmin/soziologie/user_upload/redaktion/Dokumente/Tagungsbericht_H-Soz-u-K
 ult.pdf] [PDF (101 KB)] \\r\\nBildnachweis: George Grosz | bpk | Kupfers
 tichkabinett\, SMB | Jörg P. Anders  
X-ALT-DESC:Massen sind ein sozialer Aggregatzustand eigenen Typs. In ihnen 
 verhalten Menschen sich anders als in Kleingruppen\, Organisationen oder N
 etzwerken. Dies gilt auch für gewalttätiges Handeln. So einseitig die kl
 assische Massenpsychologie „Masse und Gewalt“ zum stehenden Begriffspa
 ar assoziiert hatte\, so richtig bleibt dennoch ihre Feststellung\, dass G
 ewalthandlungen in Massensituationen andere und ganz eigene Dynamiken entf
 alten als in sonstigen Kontexten.  \nKollektive\, die zu gewaltförmiger A
 ktion schreiten\, werden aus Sicht des politischen Systems und der Medien 
 in aller Regel als anarchische und destruktive\, gesellschaftliche Ordnung
 sformen auflösende Kräfte dargestellt und verurteilt. Mehr noch als indi
 viduelle Gewalttätigkeiten fordern kollektive Gewalthandlungen das modern
 e Selbstverständnis einer zivilisierten\, durch Alltagsroutinen pazifizie
 rten Gesellschaft von Grund auf heraus. \nMitten im exzessiven Strudel off
 ensichtlich destruktiver Massengewalt lassen sich ebenso regelmäßig aber
  auch Prozesse spontaner Ordnungsbildung beobachten. Wo Massen zur Gewalt 
 schreiten\, entstehen neue und eigene Ordnungsmuster\, die sich als situat
 ive Eigendynamiken der Kontrolle und zum Teil auch dem Bewusstsein der Bet
 eiligten entziehen – und vielleicht eben darum wirksam sind.  \nDie Tagu
 ng erforscht diese situativen Prozesse kollektiver Gewalt im Spannungsfeld
  zwischen destruktivem Gewaltexzess und produktiver Selbstorganisation und
  beleuchtet sie an Fallbeispielen aus Geschichte und Gegenwart.  \nKonzept
 ion: Axel Paul | Benjamin Schwalb | Samuel Strehle \n&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;
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 sgraben 27<br />Hörsaal der Musikwissenschaft\, Parterre<br />Eintritt fr
 ei | Anmeldung nicht erforderlich  \nFlyer<br />Tagungsprogramm<br /><a cl
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